Evangelium nach Johannes: Kapitel 01, 1-18 [Das ewige Wort steigt in die materielle Welt] [Bibel online lesen]
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Evangelium nach Johannes: Kapitel 01, 1-18 [Das ewige Wort steigt in die materielle Welt]
[Dieses Online-Buch der Bibel dient dem Versuch, die Texte der Bibel am Monitor besser lesbar zu machen. Dabei habe ich auf einen alten Luthertext zurückgegriffen, der speziell für die Onlinenutzung modifiziert wurde. In dem vorliegenden Text sind auch einige Passagen aus dem Lukasevangelium enthalten. Berichte zur Geburt Jesu sind hier nachzulesen: Online-Weihnachtsgeschichte >>]


■ Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.

■ In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht begriffen.


■ Es ward ein Mensch von Gott gesandt, der hieß Johannes.

■ Dieser kam zum Zeugnis, daß er von dem Licht zeugte, auf daß sie alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern daß er zeugte von dem Licht. Das war das wahrhaftige Licht, welches alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe gemacht; und die Welt kannte es nicht. Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben; welche nicht von dem Geblüt noch von dem Willen des Fleisches noch von dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind.

■ Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit Johannes zeugt von ihm, ruft und spricht: Dieser war es, von dem ich gesagt habe: Nach mir wird kommen, der vor mir gewesen ist; denn er war eher als ich. Und von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade. Denn das Gesetz ist durch Moses gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesum Christum geworden. Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat es uns verkündigt.


Johannes der Täufer, altes Ölbild Evangelium nach Johannes: Kapitel 01, 29 – 34 [Die Worte Johannes des Täufers über Jesus von Nazareth]
■ Des andern Tages sieht Johannes Jesus zu ihm kommen und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt. Dieser ist's, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, welcher vor mir gewesen ist; denn er war eher denn ich. Und ich kannte ihn nicht; sondern auf daß er offenbar würde in Israel, darum bin ich gekommen, zu taufen mit Wasser.

■ Und Johannes zeugte und sprach: Ich sah, daß der Geist herabfuhr wie eine Taube vom Himmel und blieb auf ihm. Und ich kannte ihn nicht; aber der mich sandte, zu taufen mit Wasser, der sprach zu mir: Auf welchen du sehen wirst den Geist herabfahren und auf ihm bleiben, der ist's, der mit dem heiligen Geist tauft. Und ich sah es und zeugte, daß dieser ist Gottes Sohn.
St Andreas der Erste Jünger Jesu Evangelium nach Johannes: Kapitel 01, 35 – 51 [Die ersten sechs Schüler (Jünger) des Jesus von Nazareth]
■ Des andern Tages stand abermals Johannes da und zwei seiner Jünger [Andreas und ?] . Und als er Jesus sah wandeln, sprach er: Siehe, das ist Gottes Lamm! Und die zwei Jünger hörten ihn reden und folgten Jesu nach. Jesus aber wandte sich um und sah sie nachfolgen und sprach zu ihnen: Was suchet ihr? Sie aber sprachen zu ihm: Meister, wo bist du zur Herberge? Er sprach zu ihnen: Kommt und sehet's! Sie kamen und sahen's und blieben den Tag bei ihm. Es war aber um die zehnte Stunde.

■ Einer aus den zweien, die von Johannes hörten und Jesus nachfolgten, war Andreas, der Bruder des Simon Petrus. Der findet am ersten seinen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden (welches ist verdolmetscht: der Gesalbte), und führte ihn zu Jesu. Da ihn Jesus sah, sprach er: Du bist Simon, Jona's Sohn; du sollst Kephas (Fels) heißen.
Christentum Geschichte um 1926 02 Wunder zu Kana Apollinare Nuovo um Evangelium nach Johannes: Kapitel 02, 1-25 [Hochzeit zu Kana und Tempelreinigung]
■ Und [danach] am dritten Tag ward eine Hochzeit zu Kana in Galiläa; und die Mutter Jesu war da. Jesus aber und seine Freunde wurden auch auf die Hochzeit geladen. Und da es an Wein gebrach, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr.

■ Jesus spricht zu ihr: Weib, was habe ich mit dir zu schaffen? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. [eine alttestamentliche Redewendung: schroffe Abweisung]  

■ Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut. Es standen dort aber sechs steinerne Wasserkrüge gesetzt nach der Weise der jüdischen Reinigung, und es ging in je einen zwei oder drei Maß.  

■ Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan.




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